Feb
29

Chaos und Monkeypower

by Stefan | Tags:

Heute hab ich einen ganzen Haufen Teile von diversen Lagerstellen ins Kellerverlies gebracht und musste erstmal wieder Ordnung machen. Neben dem Cub Auspuff und dem Skyteammotor, der für ein anderes Projekt gedacht ist sind die meisten Teile natürlich für die Alpentortourfahrzeuge. 2x 39mm (50ccm) Zylinder in top Zustand, danke nochmal an Seppel der uns die Zylinder zu einem fairen Preis überlassen hat. Dann finden sich noch diverse Luftfilterfragmente und eine AB23 Gabelbrücke, dank an Michael. Aus den Luftfilterteilen wird wieder eine komplette Dose gebaut und die AB23 Gabelbrücke benötigen wir für die normale Lenkerklemmung, denn das geht bei der 6V Gabelbrücke schlecht.

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Der Fredy von www.monkeypower.de hat uns zu einem sehr, sehr günstigen Preis, 2 Sätze Racing Boy Stoßdämpfer überlassen. Die Stoßdämpfer haben eine Länge von 335mm und sind über ein Gewinde in der Federvorspannung einstellbar und zusätzlich lässt sich die Vorspannung auch noch in 2 Stufen mit einem Hakenschlüssel verstellen. Im Gegensatz zu vielen auf dem Markt erhältlichen Stoßdämpfern machen die Racing Boy Stoßdämfer einen hochwertigen Eindruck und das allerwichtigste, sie dämpfen ordentlich. Ich hab einen Stoßdämpfer mal auf meiner Bodengummimatte ein paar mal aus- und eingefedert, nach kurzem entlüften war eine sehr gute Zugstufendämpfung spürbar. Ich bin gespannt wie sich die Federbeine fahren und werde natürlich berichten. Wer Teile für Dax und Monkey benötigt sollte mal bei Fredy in den Shop schauen, eine rießige Auswahl zu Spitzenpreisen und erschreckend schneller Versand:-) Danke nochmal an Fredy.

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Ich wollte “noch schnell” den Zylinder und den Kopf am Motor montieren, aber ich Pfeife hab die Zentriehülsen, die zwischen Zylinder und Kopf müssen,vergessen mit nach Hause zu nehmen. Zum Glück hab ich aber ganz viel anderen Schrott den ich gerade nicht benötige mitgenommen…. Dann muss der Motor eben bis morgen warten.

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Gruß Stefan



bitte entschuldigt das ich nur klein schreibe, aber ich bin des so gewohnt.

also, dank eines enormen technischen aufwand ist es mir nun auch ermöglicht worden hier, in unserem blog zu schreiben. ich bin der flo und mir gehört die nun ehemals orange-metallic (oder sowas) st 50 g. der stefan kümmert sich ja schon mit absoluter hingabe und sachverstand um die mechanischen, bzw. technischen sachen der honda. da ich auch ein bisschen was kann, übernehme ich die lackierarbeiten, ein paar blechsachen (schutzbleche kommen noch), die zahlerei und natürlich zerlegung und zusammenbau in unterstützender weise.

los gehts hiermit:

 

nachdem ich das ganze zeug von unserem sandstrahler im nürnberger norden abgeholt habe, machte ich mich daran dellen, kratzer und dergleichen mit 2k-spachtel wieder in die ursprüngliche linienform zu bringen. auch hier und da wo der stefan schweißen mussten, haben ich verschliffen und gespachtelt.

 

 

als die besagten stellen sauber verschliffen und alles metall von fett und silikon befreit wurde, machte ich mich daran haftgrund aufzutragen. danach leicht anschleifen und mit passender grundierung versehen. beides, haftgrund sowie grundierung kamen aus der spraydose. ich mag zwar diese dosenlackiererei nicht, aber des zeug ist einfach gut! alles was kupfer wurde habe ich rotbraun grundiert, alles was schwarz wurde grau. das hatte den grund, weil ich wegen dem kupfer einen besonderen lack verwenden wollte und ich nicht genau wusste wie er deckt. bei schwarz ist sowas eigentlich unerheblich.

 

 

so, das ding mit dem kupfer! ich wollte schon immer mal was mit kupferlack machen, aber die gängigen metallic-lack gefallen mir einfach nicht. meiner meinung nach sind da einfach zu viele "nichtkupfer-flakes" drin. das mann nie absolut natürlich wirkendes metall lackieren kann ist mir klar. zumindest nicht wenn mann nicht airbrushen kann. langer rede kurzer sinn: nach ewigen "gegoogle" bin ich auf eine firma gestoßen die das hatte was ich wollte und sie war sogar in unserer nähe. ok, standort war fürth (insider kennen die problematik mit unserer nachbarstadt ;-) ), aber nach langem hin und her haben sie doch nach nürnberg versendet. ich muß zu dem lack sagen, das es sich um eine streichfarbe für zaun und tor handelt, aber mit eichten kupferpulver! ich hab mir den lack soweit eingestellt (verdünner, verzögerer) bis ich ihn endlich durch meine sata bekam. etliche kreuzgänge später hingen nun meine hondateile, tropfnasenfrei bei uns im lackierraum. nach längerer durchhärte zeit (acrylharzbasis und die einstellsache zollten tribut) habe ich noch den oberen teil, bis zur sicke, mit diversen polierpasten mit der hand in "form" gebracht.

 

 

ihr könnt es euch denken, normal schwarz lackieren wollt ich nicht. also kurzerhan struckturpulver beigemischt, das richtige verhältnis abgewogen und rauf auf die mit wasserschleifpapier vorgeschliffenen teile. da ich erst heut die restlichen schwarz-werde-parts abgeholt haben warte ich noch mit dem finalen tief-tief-matt klarlack. 

so, das wars jetzt mal. beim nächsten post kann ich vielleicht schon über die handgemachten dax-sticker sowie über die mattierung der schwarzen teile schreiben.

gehabst euch wohl!



Feb
26

Restlicher Kabelsalat

by Stefan | Tags:

Den Kabelbaum hab ich fertig geflickt und einige Kabel erneuert. Ein Vorbesitzer hat das Kabel (Klemme 1) das vom Unterbrecherkontakt kommt zerschnippselt und wieder zusammengebraten. Ich hab’ dieses Kabel über einen weiten Bereich erneuert und wieder durch den Stecker an der Batterie geschleust, bis dorthin kam es wegen dem Geschnippsel gar nicht mehr. Das war eigentlich die Hauptarbeit am Kabelbaum. Die anderen Leitungen hab ich mal auf ihren Leitungswiderstand/Durchgang gemessen und dabei ein bisschen gewackelt und gebogen, aber alles bestens. Der Kabelbaum hat eine frische Lage Isolierband erhalten und bekommt im vorderen Bereich natürlich auch wieder einen dickeren Schutzmantel.

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Den Lichtschalter hab ich noch auf ordentliche Funktion überprüft, da über diesen auch die Lichtmaschinenladung für die Batterie läuft, und das hat bei Flos Dax ja nicht richtig funtioniert. In beiden Schaltposition macht der Schalter aber genau das was er tun soll.

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Den Batteriekasten mit dem alten verbogenen Seelengleichrichter hab ich mir dann auch nochmal kurz angesehen. Samt Halter ist das ganze Teil verbogen, aber neuer Ersatz ist ja vorhanden.

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Der neue Gleichrichter ist in der Form bzw. in der Verschraubung leicht anders, das werde ich aber erst anpassen wenn alles wieder im Rahmen sitzt, dann seh ich wo er besser passt. Jetzt fehlt noch das Zündschloss und dann sollte der Kupferwurm beseitigt sein.

 

Gruß Stefan



Feb
26

Die Helden(?)

by Stefan | Tags:

 

Höchste Zeit, endlich mal die Mitspieler vorzustellen.

 

Flo

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Nils

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Stephan

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Stefan

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Markus ist leider wegen anstehendem Nachwuchs aus dem Rennen.

Vielleicht besser so, ha ha.

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Endgültiger Ersatz für Markus ist noch nicht ganz geklärt, wird sich aber in den nächsten Tagen/Wochen kären.

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Gruß Stefan



Feb
23

Danksagung und Kabelsalat

by Stefan | Tags:

 

Diese Woche war ich etwas angeschlagen, da ich mir eine “Kindergartenkrankheit” von meinem Sohnemann eingefangen habe, aber jetzt ist wieder alles i.O. und es kann weiter gehen…

Der ein oder andere hat vielleicht die WD-40 und Seidl Motobikes Werbung auf der rechten Seite bemerkt. Diese verlinkte Werbung kommt natürlich nicht von irgendwoher, sondern ist von uns so gewollt. Firmen die uns unterstützen weil sie es interessant/toll/lustig/bescheuert oder was auch immer finden, bekommen es natürlich auch mit ein bisschen Werbung gedankt.  Ein Dankeschön an dieser Stelle nochmal an die Firma WD-40 die unser Vorhaben unterstützt und uns ausreichend mit der beliebten Allzweckwaffe WD-40 und einem teuflischen Rostlöser ausgerüstet hat.

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Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die Firma Seidl Motobikes, die uns ständig mit Ersatzteilen zu guten Konditionen versorgt und auch ansonsten immer für uns da ist. Ein paar weitere werden noch folgen aber das kann ich leider nicht alles vorweg nehmen, sonst wird’s ja langweilig. Wer uns bei unserem Vorhaben mit sinnvollem Kram unterstützen möchte kann sich gerne bei mir melden, gern werden natürlich auch Spenden an “Konzentrationswasser” aus anderen Regionen Deutschlands angenommen, um die eisigen Stunden im derzeit 9°C kalten Kellerverlies auszuhalten:-) Genug davon, erstmal.

Ich warte gerade, unter Anderem, auf den Zylinder für den Dax Motor, den ich von einem Mitglied der www.bonsaicrew.com zu einem echt fairen Preis bekomme(muss eh der Flo zahlen…) und kann am Motor deswegen nicht wirklich etwas weitermachen. Im Regal liegt schon die ganzen Wochen der verbastelte Kabelbaum und wartet darauf das ich ihn mal “sortiere”.  So sah er aus:

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Da hab ich echt immer Lust drauf… Wenn ich schon das Geschwülst unter dem Isolierband sehe, den Erfinder dieser Klemmen sollte man … . Da hat sich an der Dax mal jemand die Arbeit gemacht den Kabelbaum auszubauen und einen Wackelkontakt oder Kabelbruch im Kabelbaum zu beheben, und dann soetwas. Um den Kabelbaum bei einer Dax auszubauen muss man den Tank und das Zündschoss ausbauen, den Scheinwerfer öffnen u.s.w., es dauert auf jedenfall länger als den Motor auszubauen. Warum macht man es, wenn es schon so ein Aufwand ist, dann nicht einigermaßen ordentlich und verwendet diese schrottigen Quetschverbinder??  Auf jedenfall hab ich den Kabelbaum mal komplett entkleidet…

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Sehr viel weiter bin ich nicht gekommen, jetzt ist erstmal Bettzeit. Gut’ Nacht.

 

Gruß Stefan



 

Gestern hab ich es dann leider doch nicht mehr geschafft… Da ich den Keller natürlich nicht nur zum Moped basteln nutze ist mir eine feste Hebebühne zu umständlich und würde zuviel Platz einnehmen. Die Lösung mit dem Brett auf 2 Böcken ist also gut passend, aber die lumpige Spanplatte auf Dauer eher untauglich. Für den Flo als Meister Eder natürlich kein Problem. Gestern kam er also vorbei und hat diese Teile mit gebracht:

Eine beschichtete Multiplexplatte  mit 6 Befestigungsmöglichkeiten für Spanngurte. Echt optimal, bei Nichtgebrauch verschwinden die Böcke unter der Werkbank und die Platte wird an die Wand gelehnt.

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Der kultige Werbeslogan aus den 60ern sauber ausgefräst

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Dann hat er noch den lackierten Rahmen und den fertigen Auspuff mitgebracht. Ganz gut gelungen.

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Gruß Stefan



 

Weiter gehts. Am neuen Kolbensatz hab ich die Ringe und das Material überprüft und spaßenshalber mal die Gewichte auf einer Waage verglichen. Die Kolben hatten mit montierten Ringen einen unterschied von 0,4 g. der alte Kolben ist vermutlich wegen der alten Version der Ölabstreifringe und der Ölkohleablagerung um 0,4g schwerer. Die Kolbenbolzen hab ich dann auch mal verglichen  der neue Kolbenbolzen ist um 0,8g leichter. Nicht das der Flo am Ende die ganze Strecke auf dem Hinterrad fährt… Die Werte sind für uns egal aber mich persönlich interessiert soetwas immer.

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Der Schalt- und Kuppelmechanismus ist wieder montiert, ebenso natürlich die neue Schaltwelle und der Primärantrieb.

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Die Kupplung hatte ich zerlegt und gereinigt, die ist aber soweit  i.O.,da wir die vor ca. 2 Jahren schonmal erneuert haben. Die Kupplung habe ich dann mit neuer Sicherungsscheibe und neuer Nutmutter montiert, da die alten Teile doch schon sehr gelitten hatten. Die saubere Ölzentrifuge hat dann natürlich auch noch eine neue Dichtung bekommen und anschliesend ihren Deckel. Der restliche Kram des Kupplungsmechanismus darf noch ein bisschen warten und wird dann erst mit dem Kupplungsdeckel montiert.

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Auf der anderen Seite hab ich die frisch vernietete Steuerkette eingebaut und die Zündungsgrundplatte montiert. Hier darf man auf keinen Fall die kleinen O-Ringe unter der Grundplatte vergessen, ebenso den großen, außen um die Grundplatte sollte man erneuern. Neben einem neuen Simmerring hat die Grundplatte auch einen neuen Unterbrecherkontakt und ein neues Ölfilz erhalten.

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Das Polrad ist montiert und der Unterbrecherabstand ist auch eingestellt leider ohne Bilder.

Gerade eben war der Flo mit einer schönen Lieferung bei mir, wenn ich es zeitlich schaffe gibts heute nochmal ein paar Bilder.

Gruß Stefan



So langsam nervt es gewaltig, es gab seit Ende letzter Woche irgend ein Problem und meine fertigen Beiträge waren nach dem Bestätigen weg. Irgendwann hat es dann wieder funktioniert aber die Beiträge waren dann beim Bilder einfügen weg, naja weiter im Programm….

Letzte Woche hab ich stückchenweise den Zylinderkopf wiederbelebt. Als erstes hab ich ihn im Teilewaschgerät vom Schmodder der letzten Jahrzehnte befreit und eine genau Überprüfung durchgeführt. Die Ventilführungen waren top, die Ventilsitze eher flop. Die Sitze hab ich also nachgefräst und den Übergang vom Kanal zu den Sitzringen etwas schöner gestaltet. Die Auspuffstehbolzen haben mich etwas mehr Zeit und Nerven gekostet. Ein Stehbolzen war “normal” vermurkst, der andere halb abgerissen und mit einer angeschweißten Schraube wieder verlängert. Den normal vermurksten Stehbolzen konnte ich mit sehr viel Geduld und sehr viel Temperatur irgendwann lösen und ausdrehen. Er war aber ganz knapp vor dem abreißen, manch einer kennt es vermutlich wenn Schrauben oder Muttern ein bisschen federn kurz bevor sie abreißen, kein schönes Gefühl… Das Kunstwerk auf der anderen Seite des Auslasskanals hat mir ein paar mehr Freuden bereitet. Wie schon vorher vermutet, haben auch viel Geduld und Temperatur nicht verhindert das die Kreatur im Bereich der Hüfte(?) abreißt. Die nächste Möglichkeit sah ich im Aufschweißen einer M8 Mutter, aber auch da zeigte sich kein Erfolg. Letzte Station: Ausbohren. Der mitterweile zum Stumpen geschrumpfte Stehbolzen, musste erstmal einigermaßen plan geschliffen werden um ihm danach absolut mittig eins mit dem Körner zu verpassen. Man hat beim Ausbohren nur einen richtigen Versuch und der muss passen, wenn man nicht sauber vorbereitet sehen die Chancen auf Erfolg schlecht aus. Man sollte auch hochwertige neue oder frisch geschliffene Bohrer verwenden, denn wenn ein Bohrer in der Schraube abbricht, viel Spaß damit…. Eine langwierige Arbeit war dann das optimale Ausrichten des Zylinderkopfes auf der Ständerbohrmaschine, mit diversen Flacheisen und schräg gestelltem Bohrtisch hatte ich nach einer Weile die perferkte Position gefunden. Falls der Bohrer in der Schraube verläuft wird es sehr aufwändig das Ganze zu retten. Die erste Bohrung mit einem 2,5mm Bohrer ging aber sauber mittig durch die Schraube. Ich hab dann stufenweise weiter bis 4mm gebohrt. In der Hoffnung das Originalgewinde noch retten zu können hab ich dann mein Glück mit einem Linksausdreher versucht, aber da ging mal garnichts. Also wieder ausrichten, mit 5mm bohren und noch ein Versuch mit dem Linksausdreher, aber wieder ohne Erfolg. Pech gehabt, dann eben: Tschüss Originalgewinde und Hallo Helicoil. Letzte Bohrung also auf 6,2mm, dann ein Helicoilgewinde geschnitten und den Einsatz eingedreht, fertig. Das andere Gewinde hab ich zur Sicherheit mit einem normalen M6 Gewindebohrer nachgeschnitten. nachdem ich dann die neuen Stehbolzen mit Loctite eingesetzt habe hat alles wieder einen ordentlichen Eindruck gemacht und man muss nicht mehr das Gefühl haben das beim nächsten Öffnen irgendetwas abreißt. Den Zylinderkopf hab ich dann vor der weiteren Arbeit noch glasperlgestrahlt und gründlich gewaschen. Die Ventile waren noch i.O. und konnten nach gründlichem Einschleifen wieder verwendet werden, das Auslassventil hat natürlichein neues Käppchen mit neuem Ventilschaftdichtring erhalten. Nockenwelle und  Kipphebelwellen waren in perfektem Zustand und durften auch wieder an ihren alten Platz. Leider waren die Kipphebel auf der Kontaktfläche unschön eingelaufen und mussten mit erneuert werden. Als letztes hab ich gleich noch die Ventile auf lockere 0,05mm eingestellt und fertig ist ein aufbereiteter Kopf.

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Gruß Stefan



Feb
14

Blog wieder online

by Markus | Tags:

So, das System läuft wieder..

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Feb
13

Sorry es geht bald weiter

by Stefan | Tags:

Leider gibt es ein Softwareproblem und ich kann aktuell keine Bilder hochladen.

 

Gruß Stefan